Seit einem Tag bin ich nun zurück aus Berlin. Es war für mich eine spannende und interessante Zeit dort, denn ich war zum ersten Mal überhaupt auf einer GMW-Tagung. Hinzu kam aber noch die Teilnahme unseres Instituts (imb) am Finale des Medida Prix. Damit war ich die vier Tage auf der Tagung dann auch hauptsächlich beschäftigt, denn die zehn Finalisten haben ihre Projekte von Montag bis Donnerstag an einem Stand dem Tagungspublikum präsentiert. Allen Interessierten haben wir hier unser Institut und seine Arbeit genauer vorgestellt und Fragen beantwortet. Besonders spannend war aber vor allem die Präsentation unserer Einreichung “Von der kreativen Idee zur alltagstauglichen Lehr- und Lerninnovation: mediendidaktische Entwicklungsforschung am Augsburger Institut für Medien und Bildungstechnologie” beim öffentlichen Hearing am Dienstagabend. Denn neben Uli, Sandra und Tom haben beim Vortrag auch Philip und ich kleinere Rollen bekommen. Trotz Nervosität hat aber alles gut geklappt.
Die große Preisverleihung fand Mittwochabend im Botanischen Garten Berlin-Dahlem statt. Hier wurden dann schließlich drei Preise vergeben. Das Preisgeld von 100.000 Euro wurde aufgeteilt und ging zu gleichen Teilen an “E-Assessment” von der Uni Bremen und “DOIT” (Dermatology Online with Interactive Technology) von der Uni Zürich. An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Unsere eigene Einreichung wurde mit dem Publikumspreis belohnt. Mich persönlich freut das sehr, zeigt es doch, dass unser Auftritt am Medida-Stand den Tagungsbesuchern gefallen hat. Und auch wenn wir nicht den Hauptpreis gewonnen haben, sind wir doch “Sieger der Herzen”, wie Sandra schon geschrieben hat.
Von den Sessions auf der GMW-Tagung habe ich nicht allzu viel mitbekommen, da ich meistens an unserem Stand präsent war. Einige Vorträge konnte ich mir aber dennoch anhören und fand diese sehr interessant. Besonders gut gefallen hat mir der Vortrag von Gabi und Tobi “iTunes statt Hörsaal? Gedanken zur mündlichen Weitergabe von wissenschaftlichem Wissen”. Hier stellte Gabi ihr Konzept zur Gestaltung ihrer Einführungsvorlesung im kommenden Wintersemester in einem Dialog mit Tobi genauer vor. Wer wissen will, was genau dahinter steckt, kann das im Tagungsband zu der diesjährigen GMW-Tagung nachlesen. Als eine der drei Tutoren bei der Vorlesung bin ich schon sehr gespannt, wie unsere Erstsemester diese finden werden.
Für mich war es auch interessant zu sehen, wie Twitter bei einer Veranstaltung wie der GMW genutzt wird. So konnte man auf der Twitterwall immer nachlesen, wie der ein oder andere Vortrag beim Publikum ankam, oder wann die Entscheidung der Medida-Jury feststand. An sich fand ich die vielen kurzen Statements ganz nett zu lesen, auch wenn man über den Nutzen geteilter Meinung sein kann, wie auch die Beiträge von Gabi sowie Mandy und Matthias zeigen.
Alles in allem hat mir die GMW-Tagung großen Spaß gemacht. Ich habe neue Leute kennen gelernt, spannende Gespräche geführt und Einblick erhalten, wie eine große Tagung so abläuft. Und die nächste Tagung lässt nicht mehr so lange auf sich warten: Im Oktober fahre ich auf die Wissensorganisation ’09 nach Bonn und referiere zusammen mit Marianne zum Thema “Wissensaustausch unter Studierenden”. Bin schon gespannt, denn das wird mein erster Vortrag auf einer Tagung.
Na, da drücke ich euch mal die Daumen für euren Vortrag, bin gspannt auf deinen Bericht
[...] Rückblicke auf die E-Learning 2009, die ich gelesen habe, stammen von Gabi, Sandra, Tami, Tara, Mandy Schiefner und Matthias Rohs, Thomas Bernhardt und Marcel Kirchner, Michael Tesar und [...]
Vielen Dank, Mandy! Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es war.
[...] kann, welche Bedeutung das für mich eingenommen hat (auch Tamara deutet auf ihrem Blog die Vorfreude an). Per SMS haben die beiden mir netterweise gleich nach der Präsentation mitgeteilt, dass der [...]