Thailand und die ersten Tauchversuche

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Flo wollte schon sehr lange mal das Tauchen ausprobieren. Aber irgendwie hatte ich jahrelang zu großen Respekt. 2014 habe ich mich dann aber zum Glück doch getraut. Nicht auszumalen, was mir sonst so alles entgangen wäre. Damit war unser Urlaub im April 2014 nicht nur mein erstes Mal Asien und Thailand, sondern auch das erste Mal Tauchen und die Entdeckung einer neuen großen Leidenschaft, die mich seitdem nicht mehr los lässt.

Thailand ist ein tolles Land. Freundliche Menschen, sehr leckeres Essen, Sonne satt und tolle Natur. Da gibt es so viel zu sehen, dass die Planung der ersten Thailand-Urlaubs sich entsprechend kompliziert gestaltet hat. Jeder, der schon dort war, hat uns zahlreiche Tipps genannt und Orte, die wir unbedingt besuchen müssten. Nur kann man in drei Wochen halt nicht alles machen und wer in dieser Zeit auch noch einen Tauchschein machen will, muss auch dafür entsprechend Zeit einplanen.

Los ging es mit Bangkok, eine Stadt, in der ich gerne mal zwei, drei Tage verbringe. Tempel schauen, Bötchen fahren, auf dem Wochenendemarkt shoppen, abends durch die Bars ziehen und und und. Damit bringt man gut ein paar Tage rum. Von Bangkok aus ging es für uns weiter nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Thailand. Schon die Anreise gestaltete sich anstrengend. Es war sehr heiß und für den Zug gab es nur noch Tickets für die dritte Klasse ohne Klimaanlage. Angekommen in Ayutthaya brachte uns ein Tuktuk ins Hotel, wo eine erfrischende Dusche wartete. Die Abkühlung hielt jedoch nicht lange. Mit zwei Fahrrädern ausgestattet machten wir uns bei über 40 Grad im Schatten auf, die alten Ruinen zu erkunden. Da kam ich dann wirklich an meine Grenzen. Sehenswert war die Stadt dennoch, vielleicht die Reise dorthin aber nicht unbedingt in die heißeste Zeit des Jahres legen. 🙂

Von Ayutthaya reisten wir – diesmal im klimatisierten Zug – zurück nach Bangkok und von dort mit dem Nachtbus weiter richtung Süden. Wir wollten ja Tauchen lernen. Die Nachtfahrt war alles andere als angenehm. Als einzige im Bus hatten wir einen Sitz erwischt, der sich nicht verstellen ließ und es war eisig kalt. Zum Glück war auch diese Nacht irgendwann rum und von Chumphon nahmen wir die Fähre nach Koh Tao. Auf weisen Rat eines Freundes haben wir uns entschieden, in die Tanote Bay zu gehen. Was für ein malerisches Fleckchen Erde. Eine abgelegene Bucht, nur über eine unbefestigte, abenteuerliche Straße zu erreichen. Und für Taucher sowie Schnorchler absolut empfehlenswert. Dort findet man auch die Tauchschule Calypso. Auch dieser Tipp war super. Die Jungs von Calypso brachten uns hier das Tauchen bei und weckten schon beim ersten Tauchgang unsere Begeisterung für die Unterwasserwelt. An dieser Stelle nochmal ein ganz besonderes Dankeschön an Balu und Marco. Und es war so schön, dass wir unseren Aufenthalt hier direkt mal verlängert haben und die geplante Dschungeltour gecancelled haben.

Irgendwann kam dann doch die Zeit des Abschieds. Denn es wartete noch die schöne Insel Koh Lanta auf uns. Hier lagen wir am Strand, erkundeten den Dschungel und gingen nochmal Tauchen, mit einem Leopardenhai. Zum Abschluss verbrachten wir noch eine Nach auf Koh Phi Phi. Ich wollte einfach sehen, warum manche Menschen diesen Flecken Erde so lieben und andere so gar nicht. Ich muss sagen, mir hat die Insel sehr gut gefallen. Wenn man sich nicht, wie die meisten Touristen, im Zentrum aufgehalten hat, gab es viele malerische Buchten und andere schöne Ecken zu entdecken.

Hier einige unserer Eindrücke:

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