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Stand der Diss, die Dritte

Nach einigen Monaten Funkstille in diesem Blog und einigen technischen Problemen, die erst nach einem Hosting-Upgrade gelöst werden konnten, wird es mal wieder Zeit, dass ich was schreibe. Anlass dafür ist diesmal meine Präsentation im Doktorandenkolloquium vergangenen Freitag (16.12.). Das Kolloquium ist immer wieder eine gute Gelegenheit, nicht nur den anderen Teilnehmern zu präsentieren, wo ich gerade mit seiner Diss stehe, sondern auch, um mir selbst Gedanken darüber zu machen und zu schauen, was ich in den letzten Monaten eigentlich so alles gemacht habe.

Meine ersten Überlegungen darüber, was ich gerne in meiner Diss machen will, habe ich mir so richtig im Juni 2010 gemacht. Klar war damals schon, dass ich mich mit dem Einsatz digitaler Medien in der Fahrlehrerausbildung beschäftigen möchte, ausgehend von unserem EU-Projekt. Nach einer ersten Auseinandersetzung mit der Literatur zum Thema und den erfreulichen Entwicklung im Projekt rückte mein Fokus im Herbst 2010 auf den Einsatz der internetgestützten Videoreflexion in der Fahrlehrerausbildung, den ich in einer Fallstudie untersuchen wollte. Durch meine Forschungsnotiz und die Rückmeldungen darauf kam im November 2010 schließlich das Thema Implementation didaktischer Innovationen ins Spiel. Soweit die Genese meiner Themenfindung. Bis April 2011 widmete ich mich dann aber in erster Linie dem Abschluss des EU-Projektes, was auch die Erhebung der letzten Daten und eine deskriptive Auswertung für den Evaluationsbericht beinhaltet hat. Da jedoch das EU-Projekt die Ausgangsbasis für meine Arbeit ist und die im Projekt erhobenen Daten die Grundlage für meine Empirie bilden, kann ich nicht behaupten, dass ich in dieser Zeit gar nichts für die Diss gemacht hätte. :-)

Bei der Präsentation meines Stands der Dinge im Mai 2011 standen für mich deswegen vor allem die weitere Literaturarbeit sowie die Erstellung eines Zeitplans im Vordergrund. Gerade letzteres hing damals von der Frage der Nachfolgefinanzierung ab. Wie in diesem Blog aber bereits berichtet, hat sich diese Frage im Juni geklärt. Und so habe ich dann auch einen ersten groben Zeitplan gemacht, einfach weil ich für mich gewisse Meilensteine brauche, an denen ich mich orientieren kann (ist wohl Teil meines kleinen Planungsticks ;-) ) Die Zeit seit Mai habe ich aber vor allem dafür genutzt, mich mit der Literatur zu meinem Thema auseinanderzusetzen. Allerdings braucht das mehr Zeit, als ich zunächst gedacht habe (weshalb der erste Zeitplan schon etwas angepasst werden musste). Ein Grund dafür ist sicherlich, dass das Thema Innovations- und Implementationsforschung für mich noch völlig neu war und ich mich zunächst in die Thematik einlesen musste. Einen groben Überblick habe ich inzwischen, jetzt geht es ums Vertiefen. In Auseinandersetzung mit der Literatur zu diesem Thema kam mir der Gedanke, einen Fall aus dem EU-Projekt für ein weiteres Jahr wissenschaftlich zu begleiten. Es handelt sich dabei um das Verkehrsinstitut München (VM), eine Fahrlehrerausbildungsstätte, die die internetgestützte Videoreflexion auch nach Projektende weiterhin einsetzt. An diesem Beispiel möchte ich untersuchen, wie sich die internetgestützte Videoreflexion nicht nur innerhalb eines Pilotprojektes implementieren lässt, sondern wie der Einsatz auch verstetigt werden kann. Die Planung der Datenerhebung zu diesem Fall und meine Literaturarbeit waren also das, was mich seit Mai in Bezug auf meine Diss beschäftigt hat.

Meine Präsentation im Kolloquium war für mich daher ein guter Zeitpunkt, um alles, was ich gemacht und mir überlegt habe, wieder zu ordnen und alle aufgetauchten Fragen (die ich in meinem kleinen schwarzen Diss-Notizbuch aufschreibe) zu sammeln und zu sortieren. Außerdem habe ich die Gelegenheit genutzt, um meine Forschungsfragen zu überarbeiten und zu präzisieren, eine übergeordnete Zielsetzung zu formulieren und einen ersten groben Aufbau für den Theorieteil zu erstellen. Trotz der Fragen, die sich mir immer wieder stellen, sehe ich doch, dass ich in den letzten sechs Monaten vorangekommen bin (wenn auch nicht im gewünschten Tempo). Das Schöne ist, dass mich die vielen Fragen, die mir jetzt begegnen, nicht total verunsichern, sondern mir eher zeigen, dass ich vorankomme, denn die Art der Fragen hat sich verändert, ich frage immer vertiefter. Ganz ohne Verunsicherung geht es aber natürlich nach wie vor nicht, aber ich denke, das ist halbwegs normal.

Die Diskussion meiner Arbeit im Kolloquium fand ich auch diesmal wieder spannend und fruchtbar für mich. Mir ging es vor allem darum, mit den anderen zu klären, inwiefern meine übergeordnete Zielsetzung, die Forschungsfragen und mein erster Aufbau für den Theorieteil verständlich und nachvollziehbar sind und ob mein geplantes Vorgehen für die weitere Begleitung der Videoarbeit am VM sinnvoll erscheint. Insgesamt habe ich das Gefühl, hier auf dem richtigen Weg zu sein. Meine Forschungsfragen werde ich jetzt dahingehend überarbeiten, dass ich mit zwei Überfragen und einigen Unterfragen arbeiten: Zum einen möchte ich untersuchen, wie sich die internetgestützte Videoreflexion in der Aus- und Weiterbildung von Fahrlehrern implementieren in unterschiedlichen Kontexten (z.B. untersch. Länder) lässt und hier vertieft fragen, welche Erwartungen die beteiligten Ausbilder an die internetgestützte Videoreflexion haben, wie Ausbilder, Fahrlehrer und Fahrlehreranwärter die internetgestützte Videoreflexion nutzen und inwiefern das Konzept verändert und angepasst wird. Zum anderen möchte ich schauen, welche Veränderungen die Implementation bewirkt und dabei zwischen individuellen Wirkungen und sozialen Veränderungen unterscheiden.

Interessant war für mich auch die Frage danach, wie es die anderen Mit-Doktoranden mit dem Schreiben halten, also ob sie zuerst schreiben und dann die Daten auswerten oder andersrum. Als ich meinen ersten Zeitplan gemacht habe, bin ich davon ausgegangen, dass ich nach der Literaturarbeit zuerst die Daten auswerten und erst dann schreiben werde. Inzwischen erscheint es mir sinnvoller, zuerst meine Theoriebausteine auszuformulieren und erst dann an die Datenanalyse zu gehen. Ich habe das Gefühl, das Gelesene erst schriftlich für mich verarbeiten zu müssen, bevor ich es sinnvoll für die Auswertung der Daten nutzen kann. Aus dem Kolloquium nehme ich mit, dass es auch dafür, wie für so ziemlich alles, kein Patentrezept gibt und man sich vor allem von seinem Gefühl leiten lassen soll. Zuerst Schreiben und dann Daten auswerten, macht durchaus Sinn. Aber in diesem Fall sollte man nicht am bereits Geschriebenen um jeden Preis festhalten, sondern offen dafür sein, dass man es wird nochmals überarbeiten müssen, da sich immer wieder etwas verändern kann, auch die eigene Gliederung.

Für die nächsten Monate steht bei mir nun weitere Literaturarbeit an: Ich möchte die Themen Innovations- und Implementationsforschung, Fahrlehrerausbildung und Videoreflexion vertiefen, bevor ich mich an das Schreiben der Theoriebausteine mache. Parallel dazu werde ich mich um die Datenerhebung im VM kümmern und meine letzten noch fehlenden Empirie-Teile präzisieren. Das nächste Mal werde ich im Juni 2012 meinen Stand der Dinge im Kolloquium präsentieren. Ich bin schon gespannt, wie weit ich bis dahin komme. :-)

Wissensgemeinschaften 2011: Mein Rückblick

Dieses Jahr habe ich mal wieder die GMW-Tagung besucht, die zusammen mit der DELFI und der GENEME unter dem Motto „Wissensgemeinschaften 2011“ vom 5. bis zum 8. September an der Technischen Universität in Dresden stattgefunden hat. Da ich zuvor noch nie in Dresden gewesen bin, aber schon viel Gutes über die Stadt gehört habe, freute ich mich alleine deswegen auf den Besuch dort. Die Teilnahme an der Tagung war für mich in diesem Jahr aber auch mit gleich drei Beiträgen verbunden.

Am Montag, 5. September, habe ich zunächst im Rahmen der Doktorierendenforums mein Dissertationsvorhaben vorgestellt und mit den anderen diskutiert. Spannend war für mich hierbei, auch mal Input von Doktoranden anderer Universitäten zu bekommen, aber auch einen Einblick in die Promotionsvorhaben anderer Doktoranden zu erhalten. Im Anschluss an das Doktorandenforum haben wir mit denjenigen, die das Doktorandenforum organisiert haben, über die Zukunft der Nachwuchsförderung der GMW unterhalten. Dabei sind, wie ich finde, einige interessante Ideen diskutiert worden. Auf die Umsetzung bin ich schon sehr gespannt. Da diese ohne Beteiligung von Doktoranden nur schwer möglich ist, habe ich mich zusammen mit einigen anderen bereit erklärt, bei dem Thema „Doktoranden-Community“ mitzudenken, worauf ich mich auch schon freue. Eine Vernetzung unter Doktoranden aus unserem Fachbereich finde ich auf jeden Fall eine gute Idee.

Neben dem Doktorandenforum sind mir auch die beiden Keynotes, die ich besucht habe (Wikipedia und GuttenPlag) gut in Erinnerung geblieben. Die Themen an sich fand ich sehr interessant, hatte mir von den beiden Vorträgen mehr erwartet. Wie Sandra schon schreibt, wäre mehr Tiefgang und Wissenschaftlichkeit wünschenswert gewesen. Beide Keynotes hatten für mich einen leicht werblichen Charakter und weniger einen wissenschaftlichen. Wer an den Keynotes der Tagung interessiert ist, kann sich die Video-Mitschnitte hier anschauen.

Der Dienstag war für mich ein entspannter Tagungstag, da ich hier keinen eigenen Vortrag hatte. Anders als am Mittwoch, wo gleich zwei Vorträge anstanden. Daher war es mir auch leider nicht möglich, einige Präsentationen, die ich gerne gehört hätte, zu besuchen, da diese parallel lagen. Immerhin kann ich sie jetzt aber im Tagungsband nachlesen, dass auch online zugänglich ist.

Mein erster Vortrag am Mittwoch, zum gemeinsamen Artikel von Gabi und mir, widmete sich unseren beiden Fahrlehrer-Projekten: Unter dem Titel „Videoreflexion und Wissenskooperation in der Fahrlehrerausbildung“ habe ich über unsere Erfahrungen und Ergebnisse aus unserem inzwischen abgeschlossenen EU-Projekt „Driver Instructor Education 2.0“ (DRIE) berichtet sowie vorgestellt, welches Ziel das darauf aufbauende BMBF-Projekt „Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung“ (ViFa) verfolgt (die Folien zum Vortrag finden sich hier). Besonders erfreulich für mich: Inzwischen ist unser EU-Projekt von der EU geprüft worden und mit insgesamt 9 Punkten bewertet worden. Besser hätte es nicht laufen können. :-)

Zusammen mit Sandra und Kerstin habe ich beim zweiten Vortrag über unseren Versuch zur uniübergreifenden Vernetzung von zwei Seminaren berichtet: „Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Komplexitätssteigerung?“. Bei Sandra kann man mehr dazu nachlesen. Die Folien zum Vortrag stehen hier zur Verfügung.

Insgesamt blicke ich zufrieden auf meine Teilnahme an der diesjährigen GMW-Tagung zurück. Ich habe viele interessante Gespräche führen und einigen interessanten Vorträgen lauschen können. Und ich hatte selbst mal wieder die Gelegenheit, die Projekte, an denen ich arbeite, einem größeren Publikum präsentieren zu können. Die GMW-Tagung im nächsten Jahr wird in Wien stattfinden. Sollte ich wieder dabei sein, werde ich natürlich berichten.

ViFa – meine neue Aufgabe für die nächsten anderthalb Jahre

In meinem Beitrag zum Ende des EU-Projektes hatte ich schon angekündigt, dass nun hoffentlich ein neues Projekt auf mich wartet. Inzwischen hoffe ich nicht mehr darauf, denn das Projekt wurde bewilligt. Es heißt “Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung (ViFa) – Teilvorhaben: Koordination und wissenschaftliche Begleitung einer Professional Pattern-Community in der Fahrlehrerausbildung“, läuft bis Ende November 2012 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (bzw. bei unseren beiden Partnern zu 50 Prozent auch vom Europäischen Sozialfonds – ESF). Der Titel sagt schon, dass die Thematik des Projektes nicht allzu weit weg entfernt ist vom EU-Projekt und in der Tat ist es so, dass unsere Erfahrungen aus dem EU-Projekt der Ausgangspunkt für den neuen Projektantrag waren. Während wir uns im EU-Projekt aber auf ein ganz bestimmtes Lehr-Lernsetting, die internetgestützte Videoreflexion, in der Fahrlehrerausbildung konzentriert haben, wird es im neuen Projekt darum gehen, den Austausch der Ausbilder über den Einsatz von Videotechnologien zur Lehrkompetenzförderung angehender Fahrlehrer anzuregen und auf diesem Wege Standards zu entwickeln. Dafür soll eine Professional Community aufgebaut werden. Demnächst wird eine Projekt-Website eingerichtet, wo dann weitere Infos zu finden sein werden. Ich werde dann darauf verlinken.

Ich freue mich sehr, dass das Projekt bewilligt wurde, denn der Weg bis dahin war weit. Bereits vor einem Jahr haben wir eine Projektskizze auf die BMBF-Förderbekanntmachung “Digitale Medien in der beruflichen Bildung” eingereicht, Ende September kam die Aufforderung, einen Antrag zu stellen, den wir im Dezember fertig hatten. Nach einigen Nachforderungen im März kam dann Ende Juni endlich der Förderbescheid und meine Erleichterung war erstmal groß. Ich war zum ersten Mal am gesamten Prozess eines Projektantrags beteiligt. Ich konnte mich von Anfang an an der Entwicklung und Konkretisierung der Projektidee beteiligen, musste das Ganze in die formalen Vorgaben bringen, habe nach Projektpartnern gesucht und diese in unser Vorhaben eingebunden, habe mich mit dem Projektträger und unserer Verwaltung ausgetauscht, etc. Kurz gesagt: Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und einiges dazulernen. :-) Wie schon beim EU-Projekt ist es seit 1. Juli nun meine Aufgabe, dass Projekt zu koordinieren und wissenschaftlich zu begleiten. Unsere Partner im Projekt sind das Verkehrsinstitut  München, das auch schon im EU-Projekt als stiller Partner beteiligt war und nun vor allem für die Entwicklung und die praktische Erprobung der Professional Community zuständig sein wird, sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten e.V. (BAGFA), die den Aufbau, die Verbreitung und die politische Etablierung der Community übernehmen wird. Die BAGFA wird im Projekt zudem mit fünf weiteren Fahrlehrerausbildungsstätten sowie der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. zusammenarbeiten. Ich bin schon gespannt auf unseren ersten Projektworkshop am 18. Juli in Düsseldorf, bei dem sich alle Beteiligten zum ersten Mal treffen werden.

Auf meine neue Aufgabe freue ich mich aus verschiedenen Gründen. Zum einen arbeite ich weiterhin am Thema der mediengestützten Fahrlehrerausbildung und bin damit nah dran an meinem Promotionsthema. Und Projektmanagement hat mir schon beim EU-Projekt viel Spaß gemacht. Zum anderen bin ich froh, nach einigen Monaten der Unsicherheit nun endlich zu wissen, was ich die nächsten eineinhalb Jahre machen werde. Wenn man an der Uni arbeitet, so muss man sich daran gewöhnen, eine zeitlich befristete Anstellung zu haben. Bei Drittmittelprojekten kommt dann immer die Unsicherheit dazu, ob ein Projekt nun bewilligt wird oder nicht. Mir war zwar bewusst, worauf ich mich “einlasse”, trotzdem wird man irgendwann nervös, wenn die Rückmeldung auf einen Projektantrag auf sich warten lässt. Und noch anstrengender ist es, wenn andere Menschen, die nicht an der Uni arbeiten und das auch nie gemacht haben, ständig fragen, warum ich immer nur für eine bestimmte Zeit eingestellt bin und warum es für meine Chefin nicht einfach möglich ist, mich weiterzubeschäftigen, ohne neue Drittmittel zu haben. Diese Fragen bleiben mir aber die nächsten eineinhalb Jahre aber hoffentlich erspart. :-)

Präsentation meines Dissertationsvorhabens im Doktorandenkolloquium

Die vergangenen Monate habe ich mich vor allem mit dem Abschluss des EU-Projektes beschäftigt, Daten ausgewertet, den Evaluationsbericht verfasst und den Endbericht geschrieben. Mit meinem Dissertationsvorhaben habe ich mich in dieser Zeit weniger beschäftigt. Allerdings ist das EU-Projekt die Ausgangsbasis für meine Arbeit und die im Projekt erhobenen Daten sind die Grundlage für meine Empirie. Somit war die intensive Beschäftigung mit dem Projekt auch für mein Dissertationsvorhaben relevant. Den Gesamtüberblick über mein Vorhaben habe ich in letzter Zeit aber etwas aus den Augen verloren. Daher kam die Präsentation von meinem Stand der Dinge am 20.05. im Doktorandenkolloquium für mich genau richtig. Im Vorfeld habe ich zunächst für mich selbst sortiert, wo ich gerade stehe, was im letzten Jahr alles passiert ist, welche Schritte aus meiner Sicht als nächste anstehen und welche Fragen sich mir aktuell stellen.
Anschließend ging es dann darum, meine eigenen, für mich noch zum Teil wirren Gedanken den anderen Kolloquiumsteilnehmern zu präsentieren und mit ihnen zu diskutieren. Ich habe von Zeit zu Zeit immer noch kleinere Schwierigkeiten, damit umzugehen, dass mein Vorgehen von dem „klassischen“ Vorgehen bei einer Dissertation abweicht. Dadurch, dass meine Arbeit sehr eng mit dem EU-Projekt zusammenhängt, liegen mir bereits zum jetzigen Zeitpunkt, nachdem ich mich ein Jahr mit meiner Dissertation beschäftige, bereits fast alle Daten für die Empirie vor. Mit meiner Literaturarbeit bin ich hingegen noch lange nicht fertig. Dadurch bekomme ich manchmal den Eindruck, ich würde zu langsam vorankommen und genau das verunsichert mich von Zeit zu Zeit noch etwas. Erfreulich war für mich zu sehen, dass andere das wohl nicht als Problem sehen. Hier muss wohl einfach geduldiger mit mir selbst werden, wie Gabi mir auch schon das ein oder andere Mal gesagt hat. 
Diesen Tipp nehme ich mir zu Herzen und werde daher in nächster Zeit vor allem lesen und mein theoretisches Grundgerüst ausbauen. Interessant war für mich dabei die Frage, wie man denn feststellt, ob man schon genug gelesen hat. Diese Frage stelle ich mir nicht als einzige, diese Frage schien letzte Woche im Kolloquium auch für andere interessant zu sein. Ein Musterrezept gibt es hier, denn jeder muss für sich den richtigen Endpunkt finden. Geeignet erschien mir der Hinweis, man hätte dann genug gelesen, wenn man mit dem Wissen, das man durch die Lektüre aufgebaut hat, problemlos an einer Fachdiskussion teilnehmen, seinen Standpunkt verteidigen und vertieft diskutieren kann. Jedoch merkt man erst beim Schreiben, dass man noch Lücken hat und etwas neu oder vielleicht auch nochmal lesen muss, weil sich neue Fragen ergeben haben. Ich freue mich jetzt aber erstmal darauf, mich auf die Literatur konzentrieren zu können, ohne Zeitdruck.
Eine weitere Frage von mir bezog sich auf die Gliederung der Arbeit, da ich mich im Moment noch schwer tue, die verschiedenen theoretischen Aspekte, die einen Bezug zu meinem Thema haben, sinnvoll miteinander zu verbinden. Mein Gefühl ist aber, dass sich die Gliederung durch die Beschäftigung mit der Literatur und meinen Überlegungen dazu noch ergeben wird. Aus der Sitzung nehme ich mit, dass man nicht versuchen sollte, seine Arbeit schon zu früh zu untergliedern. Wichtiger ist, sich zunächst ein Argumentationsgerüst aufzubauen und dann nach und nach seinen Argumentationsgang um das Gerüst herum zu erarbeiten, um zu einer nachvollziehbaren Argumentationsstruktur zu gelangen und nicht einfach nur Informationen aneinanderzureihen. Hier bin ich wohl ebenfalls etwas voreilig. Vielleicht kommt es auch daher, dass ich es von meinen beiden Abschlussarbeiten gewohnt war, recht früh eine erste Untergliederung zu haben. Eine Dissertation ist aber etwas anderes und da braucht es auch ein anderes Vorgehen.
Schön fand ich es, dass meine Forschungsfragen für die anderen soweit nachvollziehbar waren. Mir ist aber nochmal deutlich geworden, dass ich noch mehr auf eine klare Verwendung von Begriffen achten und die Forschungsfragen auch mehr voneinander abgrenzen muss. Statt in Frage zwei nur von Wirkungen der Implementierung und in Frage drei von Veränderungen durch die Implementierung zu sprechen, ist es sinnvoller, von personellen Wirkungen und organisationalen Veränderungen zu sprechen. Dann wird deutlich, wie sich die beiden Fragen unterscheiden und auf wen bzw. was sie sich beziehen.
Mit einer Fallanalyse kann man nicht immer alles beantworten. Das zeigt sich aber erst im Prozess. Oftmals kommen jedoch Aspekte hinzu, die man vorher nicht bedacht hatte. Daher lasse ich meine Forschungsfragen im Moment so, wie sie sind. Nach der Literaturarbeit und bei der Analyse der Daten werde ich sie dann bei Bedarf nochmals anpassen bzw. um Unterfragen erweitern. Die Frage nach der Implementierung enthält mehrere Ebenen, hier geht es zum einen darum, wie leicht es möglich war, die internetgestützte Videoreflexion in der Fahrlehrerausbildung zu implementieren. Zum anderen interessiert hierbei, wie genau das Konzept an den unterschiedlichen Einrichtungen umgesetzt werden konnte. Zum Schluss stellt sich die Frage, wie die internetgestützte Videoreflexion nach Auslaufen des Projektes weitergenutzt wird. Hier erscheint ein Interview mit dem Vorsitzenden der EFA nach einem halben Jahr sinnvoll. Auch Interviews mit weiteren Experten kommen in Frage, um die Erkenntnisse der Datenanalyse einschätzen zu lassen.
Einen Teil meiner Daten habe ich bereits deskriptiv für den Evaluationsbericht zum EU-Projekt ausgewertet. Etwas unklar war mir jetzt, wie ich weiter mit meinen Daten vorgehe, ob ich in einem nächsten Schritt die restlichen Daten auch zunächst der gleichen deskriptiven Auswertung unterzeihe und danach erst einzelne Aspekte vereinzelt betrachte oder ob ich die erste Auswertung nur als Ausgangspunkt für eine weitere Betrachtung aller Daten nehme. Aus der Diskussion im Kolloquium nehme ich mir, dass ich alle meine Daten bei der Auswertung für meine Diss wieder als Rohdaten betrachten sollte, unabhängig davon, dass ich einen Teil von ihnen für den Evaluationsbericht bereits deskriptiv ausgewertet habe. Nach der Literaturarbeit und mit etwas zeitlichem Abstand kann ich so mit einem neuen Blick auf die Daten schauen und andere Aspekte vertiefen. Die erste Datenauswertung für den EU-Evaluationsbericht wird mir aber auch dazu dienen, zu entscheiden, welche Aspekte ich theoretisch vertieft betrachten möchte.
Zuletzt hat mir noch der an sich positive Aspekt, dass im Projektverlauf aus dem Ausgangskonzept drei neue Szenarien für den Einsatz der internetgestützten Videoreflexion in der Fahrlehrerausbildung entstanden sind (siehe letzter Blogbeitrag), etwas Sorgen bereitet. Ich war mir einfach unsicher, ob das nicht ein Problem sein würde, wenn ich die personellen Wirkungen und organisationalen Veränderung durch die Implementierung beschreibe, da ich aus den Interviewdaten nicht differenzieren kann, auf welches Einsatzszenario sich die Befragten beziehen. Denn in fast allen Fällen haben die Befragten zwei Einsatzszenarien erlebt, auf die sie sich in den Interviews beziehen. Allerdings konnte diese Sorge zerstreut werden. Der Fokus meiner Arbeit liegt schließlich auf der internetgestützten Videoreflexion in der Berufsbildung und nicht auf einem bestimmten Setting. Hinzu kommt, dass die Einsatzszenarien einen wichtigen Entwicklungsaspekt der Implementierung darstellen und somit ein wichtiges Ergebnis sind.
Alles in allem hat mir das Doktorandenkolloquium geholfen, einige Aspekte nochmals deutlicher zu ordnen und mir über manche Dinge klar zu werden. Neben Literaturarbeit muss ich in den nächsten Wochen noch einige letzte Interviews führen, solange mir die Personen dafür noch zur Verfügung stehen. Und sobald ganz sicher ist, wie es bei mir ab Juli weitergeht, werde ich mich auch an einen Arbeitsplan machen, wie ich die nächsten Phasen meines Dissertationsvorhabens gestalten will. Denn ich habe für mich persönlich den Eindruck, dass ich Meilensteine definieren muss, um mehr Struktur in mein Vorgehen zu bringen. Manche brauchen das vielleicht nicht unbedingt, aber ich bin halt jemand, der Dinge gerne ordnet und plant. ;-)

EU-Projekt DRIE 2.0 beendet

In meinem letzten Beitrag hatte ich bereits erwähnt, dass sich unser EU-Projekt “Driver Instructor Education 2.0″ dem Ende neigt. Nun ist das Projekt ganz offiziell abgeschlossen. Den letzten großen Meilenstein im Projekt, die Erstellung des finanziellen und inhaltlichen Endberichts, haben wir letzte Woche finalisiert. Alle Unterlagen wurden in dreifacher Ausfertigung, verteilt auf sechs Ordner und drei große Pakete mit einem Gesamtgewicht von 15 kg (siehe Bild) an die NA beim BIBB verschickt.  Dort wird der Endbericht nun geprüft und bewertet. Das Ergebnis werden wir dann, denke ich, in ein paar Monaten erfahren.

Nachdem ich mich nun fast 20 Monate lang mit dem Projekt beschäftigt habe, ist es schon etwas seltsam, dass es jetzt vorbei ist. Es war für mich eine spannende, nicht immer einfache Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe und mich inhaltlich, fachlich und persönlich weiterentwickeln konnte. Mit Projektmanagement hatte ich davor nicht viel zu tun, mit Partnern aus unterschiedlichen Ländern erst recht nicht. Und Fahrlehrer kannte ich zuvor nur aus meiner eigenen Fahrschulzeit, an die ich gemischte Erinnerungen hatte. Aber die Idee, digitale Medien mal nicht nur für das Lernen und Lehren an Hochschule oder Schule einzusetzen, sondern in einem sehr speziellen Bereich der Berufsbildung hat mich gereizt. Nach und nach habe ich mich in die Thematik eingearbeitet und mich in meiner Rolle als Projektkoordinatorin eingefunden. Sehr hilfreich war für mich dabei die Zusammenarbeit mit unserem Projektleiter Frank. Nach dem Vier-Augen-Prinzip haben wir wichtige Aufgaben gemeinsam besprochen und uns gegenseitig unterstützt. Lieber Frank, danke an dieser Stelle nochmal für die super Zusammenarbeit und deine Geduld bei meinen kritischen Nachfragen. :-)

Neben der Projektkoordination war die wissenschaftliche Begleitung meine zweite Aufgabe. Hier ging es darum, bei der Konzepterstellung für den Einsatz der internetgestützten Videoreflexion zu helfen und die Implementation wissenschaftlich zu begleiten. Passende Erhebungsinstrumente mussten erarbeitet, Interviews geführt und andere Daten erhoben werden. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung kann man inzwischen in unserem Evaluationsbericht nachlesen.

Sehr erfreulich fand ich es im Projektverlauf zu sehen, wie unsere Praxispartner  aus Belgien, Deutschland, Österreich und Italien das gemeinsam erarbeitete Konzept umgesetzt und weiterentwickelt haben. Denn neben dem ursprünglichen Plan, die internetgestützte Videoreflexion in der Praxisphase der Fahrlehrerausbildung einzusetzen, um die Lehrkompetenz angehender Fahrlehrer zu fördern, haben unsere Partner drei weitere Einsatzszenarien entwickelt. So wird die internetgestützte Videoreflexion inzwischen auch in der ersten Ausbildungsphase eingesetzt: zum einen im fahrpraktischen Unterricht, zur Verbesserung der eigenen Fahrfähigkeiten, und zum anderen im Theorieunterricht bei ersten kleineren Lehrproben vor der Gruppe. Außerdem ist ein Blended Learning-Konzept für die firmeninterne Weiterbildung entstanden, das bereits in Österreich, Deutschland und Belgien erfolgreich getestet wurde.

Nun heißt es, das Projekt auch in weiteren Ausbildungsfahrschulen und Fahrlehrerausbildungsstätten in der Partnerländern, aber auch darüber hinaus bekannt zu machen. Hierbei ist vor allem unser Partner die Europäische Fahrlehrer Assoziation e.V. sehr wichtig. Um die Verbreitung des edubreak®-DrivingCampus voranzutreiben, haben wir gegen Ende des projektes Projektbroschüren in deutscher, englischer, französischen, spanischer und polnischer Sprache erstellt. Diese wurden und werden nun von uns wie auch von der EFA leissig verteilt. Auf jeden Fall bin ich schon sehr gespannt, wie sich das weiterhin entwickeln wird.

 

 

 

 

 

 

 

Das Schreiben des Endberichts war für mich noch einmal eine gute Gelegenheit, zu sehen, was im Projekt so alles passiert ist. Von der Beschreibung aller Ergebnisse, über die Transferstrategie bis hin zu den ganzen Disseminationaktivitäten ist wirklich jede Menge gelaufen. Ich bin sehr viel rumgekommen, habe sehr viele interessante Menschen kennen gelernt und mich mit ihnen ausgetauscht, habe endlich wieder mit dem Auto fahren angefangen (kein Wunder, bei so vielen Fahrlehrern als Partnern :-) ), durfte die ein oder andere Tagung besuchen und dort unser Projekt und seine Ergebnisse vorstellen. Eine große Herausforderung war dabei für mich der englischsprachige Vortrag auf der ONLINE EDUCA in Berlin. Aber ich bin froh, mich dieser Herausforderung gestellt zu haben. Etwas schade finde ich es ja schon, dass das Projekt nun vorbei ist. Aber durch mein Dissertationsvorhaben begleitet mich das Thema der internetgestützten Videoreflexion in der Fahrlehrerausbildung noch eine ganze Weile. Und ein neues Projekt wartet hoffentlich schon. Aber dazu ein anderes mal mehr. :-)

Abschlussworkshop im EU-Projekt

Jetzt ist es fast 18 Monate her, dass unser EU-Projekt “Driver Instructor Education 2.0” angefangen hat. Somit ist es auch fast schon wieder vorbei. Grund genug also, einen dritten und letzten Workshop mit unseren Partnern aus Belgien, Österreich und Deutschland zu veranstalten. Diesmal haben wir uns nicht nur entschieden, den Workhop in Österreich und nicht wie die beiden vorhergehenden an der Uni zu veranstalten, sondern wir haben das Ganze mit einem Eventtag verbunden. Veranstaltungsort war diesmal die Fahrwelt Kern. Zusammen mit unseren Partnern haben wir (Frank, Jojo, Stefan, Silvia und ich) dort am 23. Februar ein Fahrsicherheitstraining absolviert. Zum Programm gehörte unter anderem Slalomfahren, Vollbremsung auf nasser, rutschiger Fahrbahn, Ausweichen vor plötzlichen Hindernissen (siehe Bild) sowie eine Schleuderfahrt. Dinge also, die man beim alltäglichen Autofahren nicht unbedingt tun, aber in der Notsituation beherrschen sollte. Nun fahre ich selbst erst seit ca. einem halben Jahr Auto, denn nach dem Führerschein bin ich gute sieben Jahre erstmal nicht mehr gefahren. Umso gespannter war ich auf unseren Tag und als ich dann das Gelände der Fahrwelt Kern sah, auch leicht aufgeregt (ich war ja auch noch von lauter Fahrlehrern umgeben :-) ). Unser eigenes Auto hatte ich wegen gemeinsamer Anreise nicht dabei, durfte aber das Auto eines Partners fahren (Danke nochmal!). Es hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht und einige Dinge sind mir wieder in Erinnerung gerufen worden. Trotzdem hoffe ich, dass ich diese Dinge im Straßenverkehr nicht brauchen werde.

Nach dieser intensiven Einstimmung auf das Thema Fahren haben wir am 24. Februar unseren Abschlussworkshop abgehalten. Diesmal ging es zum einen darum, zusammen auf das Projekt zurückzublicken und über die Entwicklungen und wissenschaftlichen Evaluationsergebnisse zu sprechen. Auf der anderen Seite haben wir gemeinsam an einer Nachhaltigkeitsstrategie gearbeitet und darüber gesprochen, wie wir das Thema “internetbasierte Videoreflexion in der Fahrlerherausbildung” weiterverfolgen möchten. Wie Frank in seinem Blog schreibt, gibt es hier verschiedene Perspektiven, von technologischen über didaktische sowie organisational-kulturelle bis hin zu politischen Weiterentwicklungen, Innovationen und Bestrebungen. In den nächsten Wochen wird es für mich vor allem darum gehen, den wissenschaftlichen Evaluationsbericht abzuschließen, unser Projekt auf der red conference und dem 5. Fit to Drive-Kongress vorzustellen und den EU-Endbericht zu schreiben. Und ein paar weitere Daten für meine Diss möchte ich auch noch sammeln. :-)

Rückblick auf die 4. w.e.b.Square-Tagung

Über eine Woche ist die vierte w.e.b.Square-Tagung jetzt her und letzte Woche hatten wir auch unsere Abschlusssitzung im Seminar. Jetzt wird es also auch mal Zeit, meine Gedanken dazu festzuhalten. Unsere 4. w.e.b.Square-Tagung unter dem Motto “Bologna 2011. Eine kritische Bilanz aus Studierendensicht” war aus meiner Sicht sehr gelungen. Zugegeben, live waren nicht so viele Besucher wie im letzten Jahr anwesend, aber über den Live-Stream, der auch diesmal wieder dank der AV-Mediendienste funktioniert hat, konnten einige Interessierte auch online zusehen. Gelungen fand ich die Tagung vor allem, weil sich unsere Studierenden wirklich viel Mühe mit ihren Vorträgen gegeben hatten (es gab ein Rollenspiel, Vorstellung eigener Studienergebnisse, selbstgedrehte Kurzfilme etc.) und das Zuhören sehr viel Spaß gemacht hat. Und trotz der wenigen Zuschauen im Hörsaal wurde doch sehr lebhaft über das Thema diskutiert. Spannend waren natürlich auch die live zugeschalteten Beiträge aus Mainz. Bis zum Schluss konnte ich mir nicht recht vorstellen, wie das so funktionieren würde. Das lag unter anderem daran, dass wir in einem Informatikhörsaal (!) keinen LAN-Anschluss hatten und die Mainzer deswegen über ein schwaches WLAN zuschalten mussten. Aber es hat alles gut geklappt und die beiden Studierendengruppen aus Mainz haben uns ihre Web 2.0-Konzepte für die medienpädagogische Praxis vorgestellt. Auch wenn unsere Rückfragen per Live-Stream nur mit zehn Sekunden Verzögerung übermittelt wurden, konnten am Schluss alle interessierten Nachfragen geklärt werden.

Am Ende der Tagung stand dann noch ein kleines Highlight an, denn es sollte noch der beste Vortrag gekürt werden, Die Entscheidung fiel allen sichtlich schwer, denn alle Vorträge waren spannend gewesen. Gewonnen hat schließlich der Vortrag von Kathrin und Martin zum Thema “Das Glücksprinzip: Wissensteilung als universale Lösung?“. Die Ideen, die die beiden zur Wissensteilung unter Studierenden vorgestellt haben, finde ich persönlich interessant und bin mal gespannt, ob es vielleicht mal möglich sein wird, sie alle umzusetzen. Wer sich für das Thema unserer Tagung interessiert und genauer erfahren möchten, um was es im Einzelnen ging, den verweise ich gerne auf das Tagungsband zur Tagung. Dieser enthält die Artikel zu allen sieben Vorträgen. Und auch die Videos der einzelnen Vorträge sollten demnächst im Medienarchiv auf der w.e.b.Square-Homepage zu finden sein.

Auch wenn die Tagung immer das Highlight des w.e.b.Square-Seminars bildet, finde ich persönlich auch die letzte Seminarsitzung sehr interessant. Hier geht es immer darum, mit den Studierenden gemeinsam noch einmal auf das Seminar zurückzublicken und darüber zu sprechen, was ihnen gut oder weniger gut gefallen hat, was ihnen leicht gefallen ist oder wo sie vielleicht Schwierigkeiten hatten, wie sie die Tagung erlebt haben etc. Das, worüber in dieser Sitzung gesprochen wird, ist eine wichtige Rückmeldung an uns als Dozentinnen. Und in den vergangenen Jahren hat das Feedback der Studis dazu geführt, dass wir immer ma wieder Kleinigkeiten am Seminar angepasst  haben. Zudem ist es natürlich immer sehr schön zu hören, wenn die Studierenden berichten, was sie aus dem Seminar für sich mitnehmen. Sandra schreibt in ihrem Blog, wie beeindruckend es ist, die fachliche wie auch persönliche Entwicklung der Studierenden im Verlauf eines Seminars mitzuerleben. Und da kann ich ihr nur zustimmen.Und auch unser Experiment der Zusammenarbeit mit den Mainzer Studierenden von Kerstin kam bei unseren Studierenden positiv an, was mich natürlich freut. Denn auch für uns als Dozentinnen war diese Form der Zusammenarbeit in einem Seminar noch neu.

Persönlich fand ich es interessant, dass einige Studierende gesagt haben, dass sie jetzt aufgrund ihrer Auseinandersetzung mit der Bologn-Reform im Seminar ganz anders auf das thema schauen würden. Bislang war ihr Bild wohl sehr stark von den Studentenprotesten des vergangenen Jahres geprägt, die ja eher ein negatives Licht auf Bologna werfen. Die Themen, mit denen wir uns auf der Tagung beschäftigt haben, hätte ihnen aber auch gezeigt, dass Bologna nicht nur negative Seiten hat und dass man es sich zu einfach macht, Bologna die Schuld an allen universitären Missständen zu geben. Ich finde, auch das ist eine spannende Erkenntnis. Wie unsere Studierenden unser Seminar und vor allem die Tagung sonst so sehen, kann man in ihren Blogbeiträgen auf w.e.b.Square lesen.

4. w.e.b.Square-Tagung: Bologna aus Sicht der Studierenden

Irgendwie bin ich in diesem Semester noch gar nicht dazu gekommen, darüber zu berichten, dass ich auch dieses Jahr zusammen mit Sandra das w.e.b.Square-Seminar im MuK-Studiengang in Augsburg leite, auch wenn ich selbst gar nicht mehr in Augsburg bin. Die Verbindung zu meinem alten Studiengang und natürlich zu w.e.b.Square ist geblieben. Und da mir auch das Lehren im Seminar schon im letzten Wintersemester viel Spaß gemacht hat, wollte ich Sandra gerne auch diesmal wieder unterstützen.

Ziel des Seminars war auch diesmal die gemeinsame Gestaltung der inzwischen 4. w.e.b.Square-Tagung am 28. Januar 2011. Da wir in diesem Semester etwas weniger Teilnehmer als sonst hatten, fiel auch die Aufgabenverteilung etwas anders auf. Die Video- und die PR-Gruppe, die in den letzten Jahren immer für die Videodokumentation bzw. das Live-Streaming der Tagung sowie für ihre Organisation und PR zuständig waren, gab es dieses Mal nicht. Stattdessen haben wir die Organisations- und PR-Arbeit unter uns beiden, den Studierenden und dem Redaktionsteam von w.e.b.Square aufgeteilt. Dabei war auch die Koordination der ganzen Aufgaben in diesem Jahr etwas schwieriger als zuvor, was einfach damit zusammenhängt, dass ich nicht mehr vor Ort in Augsburg bin, sondern inzwischen in München arbeite. Dennoch hat alles soweit gut geklappt.

Es gab jedoch noch eine weitere Änderung in unserem Seminar. Denn in diesem Semester kooperieren wir zum ersten Mal mit Studierenden einer anderen Uni, nämlich einer Seminargruppe von Kerstin Mayrberger an der Uni Mainz.  Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stand ein studentisches Peer Review. In den letzten Jahren haben unsere Studierenden immer nur von uns Dozentinnen Feedback auf ihre Artikel bekommen. Dieses Mal haben zusätzlich  Studierende von der Uni Mainz ihre Artikel gelesen und ihnen eine Rückmeldung dazu gegeben. Im Gegenzug haben unsere Studierenden die Web 2.0-Konzepte für die medienpädagogische Praxis der Mainzer begutachtet. Und es scheint so, als hätten die Studierenden von diesem Peer Review einiges mitgenommen. Darauf lassen nicht nur die Rückmeldungen der Studierenden bei der gemeinsamen virtuellen Nachbesprechung schließen, sondern auch die Beiträge der Augsburger Studierenden in unserem Seminarblog. Sandra hat in ihrem Blog ausführlicher über unsere Erfahrungen mit dem Peer Review berichtet.

Inzwischen sind alle Artikel für die Veröfentlichung im Tagungsband auf w.e.b.Square überarbeitet worden und die Studierenden bereiten sich nun auf ihre Vorträge vor. Denn diesen Freitag ist es bereits soweit und die 4. w.e.b.Square-Tagung findet statt. Diesmal dreht sich alles um das Thema “Bologna 2011. Eine kritische Bilanz aus Studierendensicht“. Unter anderem werden die Vortragenden darüber berichten, wie sehr die Arbeitsbelastung von Studierenden seit der Bologna-Reform tatsächlich oder nur gefühlt zugenommen hat, inwiefern Wissensteilung bei all dem Stress eine Lösung sein kann, ob das neue System und die heutigen technischen Möglichkeiten vermehrt Plagiate fördern und welche Möglichkeiten das Mobile Lernen bereithält. Durch unsere Kooperation mit Mainz wird es darüber hinaus noch zwei virtuell zugeschaltete Vorträge der dortigen Studierenden geben. Ich bin schon selbst gespannt auf unsere Tagung am Freitag und hoffe auf zahlreiche Besucher, die mit unseren Studierenden über Bologna und die studentische Sicht darauf diskutieren. :-)

OEB2010: Mein persönlicher Rückblick

Letzte Woche war ich auf der ONLINE EDUCA BERLIN 2010 (OEB2010), um dort unser EU-Projekt „Driver Instructor Education 2.0“ vorzustellen, und vor lauter Vorbereitungen darauf habe ich doch tatsächlich meinen zweiten Bloggeburtstag versäumt. Seit dem 28.11.2010 gibt es dieses Blog nämlich schon zwei Jahre. Das aber nur so am Rande erwähnt. :-)

Die OEB2010, die sich selbst als “die weltweit größte E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und den öffentlichen Sektor” bezeichnet, war für mich eine sehr interessante Erfahrung. Zum ersten Mal war ich allein auf einer großen und auch noch internationalen Konferenz. Bis auf zwei, drei Personen kannte ich dort niemanden persönlich, sondern höchstens den ein oder anderen vom Namen her. Teilgenommen haben dieses Jahr wieder mehr als 2.000 Personen, diesmal sogar aus insgesamt 108 Ländern, was wohl OEB-Rekord ist. Dass so viele Menschen aus so vielen Ländern gekommen sind, war in diesem Jahr jedoch nicht ganz so selbstverständlich. Dank dem Schneetreiben vergangene Woche sind zahlreiche Flüge und Züge ausgefallen und manch einer hat statt vier Stunden Anreise plötzlich 15 Stunden gehabt. Und manche konnten dann auch gar nicht kommen. Ich selbst hatte das Glück, dass ich meinen Hinflug nach Berlin am Sonntag spontan umgebucht hatte, um an dem Pre-Conference-Workshop “Neue Impulse für die Berufsbildung – Lernen in Online-Communities” vom BIBB/BMBF teilnehmen zu können. Dadurch bin ich schon Mittwoch in der Früh geflogen, was auch gut war, denn der ursprünglich geplante Flug am Nachmittag ist wegen des starken Schneefalls in München ausgefallen.

Die frühere Anreise hat sich für mich aber auch insgesamt gelohnt. Es war interessant zu sehen, welche Online-Communities für die Berufsbildung vom BMBF gefördert werden und wie diese einen Geschäftsplan für einen Weiterbetrieb der Community nach Ablauf der Förderung entwickeln. Da wir im Moment selbst einen Antrag bei BMBF in diesem Förderbereich vorbereiten, konnte ich ein paar interessante Einblicke gewinnen. Wen es interessiert, was für Projekte vom BMBF im Bereich „Digitale Medien in der Berufsbildung“ gefördert werden, dem empfehle ich einen Blick in die Informationsplattform “Qualifizierung digital”. Hier findet man zahlreiche laufende wie abgeschlossene Projekte sowie Projektergebnisse und kann sich zugleich über laufende Förderbekanntmachungen informieren.

Auch an der Speakers’ Reception am Mittwochabend konnte ich dank der frühen Anreise nun doch teilnehmen. Hier habe ich nicht nur vorab meine beiden Mitredner aus der Session kennen gelernt, sondern auch einige andere Konferenzteilnehmer. Meinem Englisch hat es sicherlich gut getan, da ich die Sprache schon lange nicht mehr so intensiv nutzen konnte. :-) Insgesamt war die Konferenz eine gute Gelegenheit für mich, wieder viel Englisch sprechen zu können. Und das führte auch dazu, dass ich viele interessante Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern kennen lernen konnte. Schön fand ich es auch, beo der OEB2010 auch ein bisschen Russisch sprechen zu können, als ich beim Mittagessen mit einem Professur aus Moskau am Tisch saß. Die Kontaktaufnahme hat das auf jeden Fall enorm erleichtert. :-)

Von den Themen der Sessions her was die Konferenz auch interessant, wenn auch an manchen Punkten nichts wirklich Neues für mich. Zum Beispiel haben wir den Einsatz von Wikis für der Erfahrungs- und Wissensaustausch schon im Wissensmanagement-Seminar in meinem Bachelorstudium diskutiert. Eins ist jedoch klar: Der Einsatz von Online-Medien in der Bildung ist nach wie vor keine Selbstverständlich. Während diese in vielen anderen Bereichen unseres Lebens Einzug halten, gibt es im Bildungsbereich immer noch sehr viele Hindernisse zu überwinden. Darauf haben auch die Keynote-Speaker Talal Abu-Ghazaleh, Adrian Sannier und Charles Leadbeater bei der Opening Plenary hingewiesen. Wer sich genauer für die Keynotes der Opening, Academic und Corporate Planeries interessiert, findet diese überigens in der Mediathek der OEB.

Die genauen Inhalte der von mir besuchten Sessions möchte ich hier im Einzelnen gar nicht weiter beschreiben, dafür bräuchte ich schon jede Menge Zeit. Insgesamt kam es mir so vor, dass die Themen Mobile Learning und Assessment von E-Learning viel Raum eingenommen haben, nicht nur in den Sessions, sondern auch bei den Ausstellern. Mobile Learning finde ich an sich spannend, kann es mir, auch jetzt nach der EOB2010 nicht so wirklich vorstellen. Vielleicht müsste ich eine entsprechende Anwendung zunächst mal auf meinem eigenen Smartphone testen. Denn bislang erscheint für mich die Vorstellung, auf diesem kleinen Bildschirm etwas (in welcher Form auch immer) zu lernen, etwas seltsam. Bei einem iPad (besitze selbst keines) kann ich mir das hingegen gut vorstellen. Die meisten Anwendungen, die ich auf der OEB2010 gesehen haben, richteten sich an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter (vor allem solche, die viel unterwegs sind) schulen möchten. Ich bin mal gespannt, wohin in diesem Bereich der Trend in den nächsten Jahren gehen wird.

Interessant ist auch das Thema E-Assessment, denn wie Brian Holmes von European Commission bei seiner Präsentation sagte: „New ways of learning need new ways of assessing.“ Vorhandene Assessment-Methoden passen demnach nicht zum Lernen mit digitalen Medien. Woran das liegt und welche Untersuchungen dazu unter anderem schon durchgeführt wurden, kann man seiner Präsentation bei Slideshare entnehmen. Es wurden verschiedene Sichtweisen und auch Projekte präsentiert und viel über Self- und Peer Assessment sowie e-Portfolios gesprochen. Dass es in diesem Bereich aber auf jeden Fall weiterer Überlegungen bedarf, wurde auf jeden Fall klar.

Mein ganz persönliches Highlight der Tagung und auch mein größtes Lernerlebnis bei der OEB2010 war aber meine eigene Präsentationzum Thema “Digital media in Driving Instructor Education”. Inhaltlich habe ich hier zwar nichts Neues gelernt, schließlich arbeite ich schon seit über einem Jahr an unserem EU-Projekt und kenne mich mit dem Thema inzwischen aus. Aber die Erfahrung, das erste Mal auf einer großen Konferenz etwas allein zu präsentieren und dann auch noch auf Englisch, war schon besonders. Dementsprechend nervös war ich vor meinem Vortrag. Schon seltsam, wenn man bedenkt, wie viel gründlicher ich mich darauf vorbereitet habe, als wenn ich das Projekt irgendwo auf Deutsch vorstelle. Aber das Ganze in einer Sprache zu tun, die ich den letzten Jahren leider nicht so oft gesprochen habe (es gab nicht so viele Gelegenheiten dazu, vom USA-Urlaub abgesehen), war eine besondere Herausforderung. Letztendlich haben sich die Tipps aus meinem Englisch-Auffrischungskurs zum Thema Präsentieren als sehr hilfreich erwiesen, das Publikum schien mir zuzuhören und es wurden auch einige interessierte Nachfragen gestellt, was mich besonders gefreut hat. Alles in allem bin ich im Nachhinein zufrieden, wie alles gelaufen ist, und freue mich schon auf die beiden anderen englischsprachigen Tagungen, auf denen ich unser Projekt und damit mein Diss-Thema im nächsten Jahr vorstellen darf. Diesen Donnerstag bin ich aber erst mal auf der Vorstandssitzung der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände in Fulda und darf dort wie gewohnt meine Projekt-Präsentation auf Deutsch halten. :-)

Wie es war, ein Schaf zu sein

Letzten Freitag, 12.11.2010, hat unser zweiter Writer`s Workshop stattgefunden. Was es damit auf sich hat, habe ich bereits in meinem letzten Blogpost beschrieben. Und hier folgt also nun mein Erfahrungsbericht. Der Ablauf war diesmal schon sehr routiniert, da die meisten Doktoranden bereits zum zweiten Mal dabei waren. Besprochen wurden diesmal drei Forschungsnotizen, von Silvia, Markus und mir. Insofern hatten wir am Freitag drei für sich stehende Texte, was seine Vorteile gegenüber Ausschnitten aus der Diss hat, wie Gabi im Doktorandenblog beschreibt.

Mein Text “Lehrkompetenz und Videoreflexion im Kontext der Fahrlehrerausbildung” war als zweiter an der Reihe. Gespannt war ich natürlich schon, wie meine Forschungsnotiz bei den anderen angekommen ist. Viele Rückfragen im Hinblick auf meine Motivation, Zielsetzung etc. gab es nicht. Kaum hatte ich einen Auszug aus meinem Text vorgelesen, musste ich mich auch schon von der Gruppe abwenden und meinen Platz am Fenster, mit dem Rücken zu den anderen, einnehmen. Und das war schon sehr seltsam. Man hört die Teilnehmer über den eigenen Text reden, merkt, wie vertieft sich alle damit beschäftigt haben, aber selbst mitreden darf man nicht.

Trotzdem war es erfreulich zu hören, dass mein Text für die anderen verständlich und klar geschrieben und somit gut nachvollziehbar war. Doch natürlich hat sich die ein oder andere stilistische Unsauberkeit in meinen Text eingeschlichen. Und dass ich gerade gedanklich mitten in der Antragstellung für ein Folgeprojekt stecke, merkte man meinen Formulierungen wohl an manchen Stellen auch an. :-) Während die anderen also darüber diskutiert haben, welche Aspekte ich in meinem Text noch verbessern könnte, musste ich häufiger zustimmend nicken. Denn wie Markus in seinem Erfahrungsbericht schreibt, hätte man auf manches ja auch mal von selbst kommen können. Aber an ein paar wenigen Stellen hätte ich mich wirklich gerne in die Diskussion eingeschaltet und gefragt: ” Wie hast du das jetzt genau gemeint?” Ich bin aber trotzdem ganz brav von der Gruppe abgewandt sitzen geblieben und hab als passiver Teilnehmer der Diskussion gelauscht. Und eine Gelegenheit, Nachfragen an die Gruppe zu stellen, bekam ich schließlich im Anschluss an die Besprechung meines Textes. Alles in allem kann ich jetzt Marianne nur zustimmen, die nach der Diskussion über ihren Text im ersten Wirter`s Workshop sagte, dass es echt toll sei, wenn so viele den eigenen Text so aufmerksam lesen und so viele Hinweise geben. :-)

Die Anregungen der anderen waren sehr interessant und auch hilfreich für mich. Ich habe mir erstmal am Wochenende die Dinge in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Da mein Shepherd Sandra am Freitag nicht dabei sein konnte, sie die Rückmeldungen auf meinen Text aber interessieren, habe ich für sie alle Diskussionspunkte zusammengefasst und mich mit ihr darüber ausgetauscht. Und ich denke, dieser Schritt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es hat mir dabei geholfen, das Feedback nochmals in Ruhe einzuordnen und eine bewusste Entscheidung zu treffen, wie ich die einzelnen Punkte umsetze. Ich denke, ich konnte aus dem Writer`s Workshop und dem Austausch mit meinem Shepherd nicht nur für das Schreiben zukünftiger Texte einiges mitnehmen, sondern auch für meine Diss. Denn bei der Gestaltung der Forschungsnotiz habe ich auch sehr viel darüber nachgedacht, wie ich bestimmte Punkte in der Diss umsetzen möchte. Und einige der Aspekte, die am Freitag genannt worden sind, sind für die weitere Ausgestaltung meines Dissvorhabens ebenfalls sehr hilfreich. Ich hoffe, spätestens im neuen Jahr mehr Zeit zu haben, mich diesem wieder intensiver widmen zu können.